Fahrradcheck, Sicherheitstraining für Unternehmen, ADFC Leipzig

Fahrradchecks und Infostände bieten individuelle Beratung und Information © Anne-K. Hutschenreuter

Fahrrad-Checks und Sicherheitstrainings für Unternehmen

 

Der ADFC berät Leipziger Firmen in Radverkehrsfragen und führt vor Ort Fahrrad-Checks durch. Wir kommen zu den Unternehmen, um die Mitarbeiter*innen rund ums Thema Fahrrad und einen vorbeugenden Unfallschutz zu beraten.

 

Immer mehr Unternehmen fördern das Radfahren ihrer Mitarbeiter*innen und übernehmen damit Verantwortung für die Gesundheit der Angestellten. Ob aus Gründen des vorbeugenden Unfallschutzes (z.B. Verfolgung der Vision Zero im Bereich Wegeunfälle) oder im Rahmen der allgemeinen Förderung von Bewegung und Sport der Mitarbeitenden: der ADFC Leipzig organisiert für Sie ein maßgeschneidertes Programm für unternehmensinterne Gesundheitstage.

Unternehmen können dabei aus folgenden Modulen wählen:

1. Fahrrad-Check 
Ein*e gelernter Zweiradmechaniker*in nimmt am Fahrrad der Mitarbeitenden eine sogenannte „Sichtkontrolle“ vor. Das heißt, er oder sie prüft die Funktionsfähigkeit aller Komponenten und weißt auf Reparaturen, welche akut oder längerfristig anfallen, hin. Wir geben Tips zur richtigen Fahrradpflege sowie zur kostengünstigen Reparatur. Kleinere Maßnahmen, wie Luft aufpumpen, Schrauben nachziehen, werden direkt vor Ort gemeinsam mit den Mitarbeitenden erledigt. Größere Umbauten wie z.B. das Nachjustieren von Bremsen, können wir vor Ort nicht durchführen. Dafür bringen wir eine anbieterunabhängige Beratung zu den technischen Tücken und Herausforderungen der verschiedenen Fahrradtypen mit in Ihr Unternehmen und direkt zu den Mitarbeiter*innen. Eine Beratung auf Augenhöhe – von denen, die für das Thema „Fahrradtechnik“ brennen und die ihre Begeisterung für ein verkehrssicheres, gut gewartetes Fahrrad gern weitergeben.

2. Infostand zum Radfahren
An einem Infostand bieten wir – in Abstimmung mit Ihnen und Ihren unternehmensspezifischen Zielen – eine Auswahl von passenden Informationsmaterialien für Mitarbeiter*innen. Die Flyer und Prospekte reichen vom Thema „Sicheres Radfahren“ (auch mehrsprachig verfügbar) bis hin zum Thema „Radfahren in der Freizeit“ (z.B. Mulderadweg). Der Infostand wird zumeist parallel zum Fahrrad-Check gebucht.

3. Sicherheitstraining
Ein*e ausgebildete Radfahrschullehrer*in stellt Ihren Mitarbeiter*innen verschiedene Übungen auf und mit dem eigenen Fahrrad vor (auch für Fortgeschrittene geeignet). Die i.d.R. einstündige Schulung findet im geschützten Übungsraum (Innenhof, Parkplatz o.ä.) statt und sensibilisiert für verschiedene, typische Gefahrensituationen von Radfahrenden. Anhand von Imaginationsübungen und dem praktischem Ausprobieren verschiedener (auch zunächst ungewohnter und damit schwieriger) Bewegungen auf und mit dem Fahrrad lernen die Mitarbeiter*innen ihre eigenen, individuellen körperlichen Fähigkeiten und Grenzen (neu) kennen. Mit dem Sicherheitstraining erhalten Sie wertvolle Impulse, Mut und Zuspruch für ein entspanntes, unfallfreies Radfahren im Alltag. 

4. Moderierte Gesprächsgruppe
Gemeinsam mit Ihren Mitarbeiter*innen sammeln wir Punkte, welche ihnen zum Thema „sicheres Radfahren“ einfallen. Im Anschluss gehen wir auf diese gemeinsam genauer ein, tauschen verschiedene Handlungsoptionen aus und geben Tips für ein optimales Verhalten in der jeweiligen Situation. Wir – als ADFC Leipzig – sind dabei neutrale Moderator*innen, Vermittler und Fachbeauftragte zugleich. Wir kennen die radspezifischen Regelungen in der StVO und StVZO, wissen um die Relevanz von Fahrvermögen und Emotionen und haben Studien, welche die tatsächlichen Gefahren im Straßenverkehr belegen, genauer betrachtet und ausgewertet. Damit können wir Ihren Mitarbeitenden neue Denkimpulse geben und sie darin unterstützen, ihre (teilweise) tagtägliche Radfahrpraxis mit ganz neuen Augen zu sehen und zu erleben.

Im Rahmen eines Erstgespräches nehmen wir Ihre unternehmensspezifischen Wünsche und Bedarfe auf. Anschließend erhalten Sie zeitnah ein rechtsverbindliches Angebot von uns.

Kontakt: Juliana Klengel, juliana.klengel [at] adfc-leipzig.de oder 01577/1598241

 

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https://leipzig.adfc.de/artikel/fahrrad-checks-und-sicherheitstrainings-fuer-unternehmen

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Welche Vorteile habe ich durch eine Mitgliedschaft im ADFC?

    Sie haben zahlreiche konkrete Vorteile. Sie erhalten:

     

    • eine Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung für Rad- und Fußverkehr sowie ÖPNV
    • kostenlose Rechtsberatung
    • die deutschlandweite ADFC-Pannenhilfe
    • zahlreiche Vergünstigungen, bspw. bei CarSharing- und BikeSharing-Angeboten
    • Rabatte in ausgewählten Fahrradläden
    • Rabatte auf ADFC-Angebote, bspw. bei Vorträgen und Radtouren
    • das Mitgliedsmagazin "Radwelt" regelmäßig zugestellt

     

    Durch eine Mitgliedschaft unterstützen Sie den ADFC, sich für die Interessen von Radfahrenden und für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einzusetzen und Einfluss auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene zu nehmen.

    Überzeugt? Hier geht es zum Beitrittsformular.

  • Wann kommt das Radtourenprogramm heraus und wo finde ich es?

    Das Programm erscheint jedes Jahr im Frühling und ist in der Geschäftsstelle oder auch online auf unserer Website erhältlich. Außerdem wird es über culturtraeger in Leipzig verteilt.

  • Gibt es vom ADFC einen Musterkaufvertrag für den Privatkauf eines gebrauchten Fahrrads?

    Ja. Einen Musterkaufvertrag für den privaten Kauf von Gebrauchträdern finden Sie hier. Darin werden persönliche Daten von Verkäufer*in und Käufer*in sowie Details zum Fahrrad und zum Kaufpreis festgehalten.

  • Muss ich zwingend auf dem Radweg fahren?

    Radwege müssen benutzt werden, wenn dies durch entsprechende Beschilderung angeordnet ist. Sobald Sie auf einem Radweg ein Schild mit weißem Fahrrad auf blauem Grund sehen, müssen Sie zwingend den Radweg benutzen. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Radweg handelt, der vom Fußweg getrennt ist, oder um einen gemeinsam genutzten Weg. Es besteht Radwegbenutzungspflicht.

     

    Ohne blaues Schild haben Sie die freie Wahl, ob Sie Fahrbahn oder Radweg benutzen möchten.

     

    Sind Radwege mit Benutzungspflicht nicht nutzbar (Wurzeln, Schnee und Eis, Blätter, Scherben etc.), kann auf die Fahrbahn ausgewichen werden. Ein Ausweichen auf den Gehweg ist allerdings tabu.

     

    In unserem Dossier zur Radwegbenutzungspflicht gibt es weitere Informationen zum Thema und zur Projektgruppe des ADFC, die sich mit der Überprüfung der Benutzungspflicht von Radwegen beschäftigt.

  • Dürfen Radwege in beide Richtungen befahren werden?

    Nein. Sind auf beiden Straßenseiten Radwege vorhanden, dürfen Sie im Regelfall nur den Radweg benutzen, der in Ihrer Fahrtrichtung rechts liegt. Anderenfalls sind Sie als Geisterfahrer*in auf dem Radweg unterwegs.

     

    Ausnahmen sind erlaubt, wenn der Radweg durch zusätzliche Beschilderung in beide Richtungen frei gegeben ist.

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