Radfahrschule

Impressionen von der Radfahrschule. Erster Teil: Roller. Auf dem Programm stehen Aufgaben, die die Teilnehmer*innen im geschützen Übungsraum dazu anregen, grundlegende Kompetenzen und Fähigkeiten des Radfahrens (wie z.B. das flüssiges Auf- und Absteigen) für sich auszuprobieren und einzuüben. © Robert Kunstmann

Radfahrschule für Erwachsene

 

Es gibt viele Gründe, warum erwachsene Menschen nicht Rad fahren können. Der ADFC Leipzig e.V. möchte mit Hilfe der Radfahrschule diejenigen unterstützen, die es lernen möchten und hilft Fahranfänger*innen Schritt für Schritt.

 

Rad fahren lernen – Kurse für Erwachsene

Es gibt viele Gründe, warum erwachsene Menschen nicht Rad fahren können. Ohne diese genauer zu erörtern, steigt die Radfahrschule für Erwachsene mit Übungen mit und auf dem Roller ein. Nach dem Konzept von moveo-ergo-sum werden durch die Kursleitung Aufgaben formuliert, welche zum Nachmachen und Ausprobieren anregen. Diese sind jeweils auf den Könnensstand – der passenden Kragenweite – der Teilnehmenden zugeschnitten. Die Radfahrschule für Erwachsene regt dazu an, an den eigenen, ganz individuellen Grenzen zu arbeiten, um Bewegung, Souveränität und Freude mit und auf dem Rad erstmals (oder wieder) zu entfalten und zu erleben.

Es ist möglich an einem Gruppenkurs teilzunehmen oder Einzelunterricht zu buchen. Die Übungsroller und -fahrräder werden zum Kurs gestellt und sind in der Kursgebühr inbegriffen. Die Übungsstunden sind sowohl für Menschen, welche noch nie Rad gefahren sind, wie auch für sehr unsichere Radfahrende geeignet. Für E-Bike Einsteigerinnen und Einsteiger wird ein gesondertes Programm angeboten. Die Kurse werden an einem ruhigen, öffentlich zugänglichen und leicht mit dem ÖPNV und dem Auto erreichbarem Ort in Leipzig durchgeführt. Der Unterricht wird zwischen April und Oktober, also in den milderen und wärmeren Jahreszeiten, angeboten.

 

Die Gruppenkurse finden über fünf Wochen zwei Mal wöchentlich in den Abendstunden (je 1,5 Stunden) in Leipzig statt. Zudem gibt es Kompaktkurse, welche an zwei Wochenenden die Möglichkeit bieten, das Radfahren erstmals (oder wieder) zu entdecken und zu erlernen. Die Teilnehmendenanzahl ist je Kurs auf sechs Personen begrenzt. Die Gebühr im Gruppenkurs beträgt derzeit 190 Euro (150 Euro ermäßigt). 

Die genauen Kurszeiten werden Anfang Januar 2022 bekannt gegeben. Eine erste Kontaktaufnahme und eine Aufnahme als Interessentin/Interessent für die Radfahrschule 2022 ist bereits jetzt möglich.

Kontakt: Juliana Klengel, juliana.klengel [at] adfc-leipzig.de oder 01577/1598241

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Welche Vorteile habe ich durch eine Mitgliedschaft im ADFC?

    Sie haben zahlreiche konkrete Vorteile. Sie erhalten:

     

    • eine Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung für Rad- und Fußverkehr sowie ÖPNV
    • kostenlose Rechtsberatung
    • die deutschlandweite ADFC-Pannenhilfe
    • zahlreiche Vergünstigungen, bspw. bei CarSharing- und BikeSharing-Angeboten
    • Rabatte in ausgewählten Fahrradläden
    • Rabatte auf ADFC-Angebote, bspw. bei Vorträgen und Radtouren
    • das Mitgliedsmagazin "Radwelt" regelmäßig zugestellt

     

    Durch eine Mitgliedschaft unterstützen Sie den ADFC, sich für die Interessen von Radfahrenden und für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einzusetzen und Einfluss auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene zu nehmen.

    Überzeugt? Hier geht es zum Beitrittsformular.

  • Wann kommt das Radtourenprogramm heraus und wo finde ich es?

    Das Programm erscheint jedes Jahr im Frühling und ist in der Geschäftsstelle oder auch online auf unserer Website erhältlich. Außerdem wird es über culturtraeger in Leipzig verteilt.

  • Gibt es vom ADFC einen Musterkaufvertrag für den Privatkauf eines gebrauchten Fahrrads?

    Ja. Einen Musterkaufvertrag für den privaten Kauf von Gebrauchträdern finden Sie hier. Darin werden persönliche Daten von Verkäufer*in und Käufer*in sowie Details zum Fahrrad und zum Kaufpreis festgehalten.

  • Muss ich zwingend auf dem Radweg fahren?

    Radwege müssen benutzt werden, wenn dies durch entsprechende Beschilderung angeordnet ist. Sobald Sie auf einem Radweg ein Schild mit weißem Fahrrad auf blauem Grund sehen, müssen Sie zwingend den Radweg benutzen. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Radweg handelt, der vom Fußweg getrennt ist, oder um einen gemeinsam genutzten Weg. Es besteht Radwegbenutzungspflicht.

     

    Ohne blaues Schild haben Sie die freie Wahl, ob Sie Fahrbahn oder Radweg benutzen möchten.

     

    Sind Radwege mit Benutzungspflicht nicht nutzbar (Wurzeln, Schnee und Eis, Blätter, Scherben etc.), kann auf die Fahrbahn ausgewichen werden. Ein Ausweichen auf den Gehweg ist allerdings tabu.

     

    In unserem Dossier zur Radwegbenutzungspflicht gibt es weitere Informationen zum Thema und zur Projektgruppe des ADFC, die sich mit der Überprüfung der Benutzungspflicht von Radwegen beschäftigt.

  • Dürfen Radwege in beide Richtungen befahren werden?

    Nein. Sind auf beiden Straßenseiten Radwege vorhanden, dürfen Sie im Regelfall nur den Radweg benutzen, der in Ihrer Fahrtrichtung rechts liegt. Anderenfalls sind Sie als Geisterfahrer*in auf dem Radweg unterwegs.

     

    Ausnahmen sind erlaubt, wenn der Radweg durch zusätzliche Beschilderung in beide Richtungen frei gegeben ist.

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