Sternfahrt und STADTRADELN in Taucha am 2. Juni 2022

 

Erstmals nimmt Taucha in diesem Jahr an der Initiative „STADTRADELN“ teil. Organisiert haben es das Klima-Bündnis Taucha und die Stadtverwaltung selbst – zum Auftakt der Aktion gibt es am 2. Juni 2022 ab 17 Uhr eine Sternfahrt für sichere Schulwege.

 

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Taucha ruft erstmals zum STADTRADELN auf! © Klima-Bündnis Taucha

Die Kampagne "STADTRADELN" des Klima-Bündnis findet nun auch erstmals in Taucha statt. Ab dem 2. bis zum 22. Juni 2022 werden die Tauchaer*innen dazu aufgerufen, das Auto stehen zu lassen und ihre Wege mit dem Rad zu erledigen. Karin Bauer vom Klima-Bündnis Taucha erklärt: „Das ist eine gemeinsame Aktion eines globalen Klimabündnisses. Mitmachen können alle, die in unserer Stadt arbeiten, hier zur Schule gehen oder in Vereinen tätig sind. Die Teilnahme ist allein, als Verein, Schulklasse, Freundeskreis oder in Familie möglich". Gesammelt werden die Kilometer über ein Online-Tool. STADTRADELN ist eine Aktion zur Stärkung des Radverkehrs und des Klimaschutzes. Alle Tauchaer Bürger*innen sind dazu aufgerufen, in einem Zeitraum von 21 Tagen so viele Radkilometer wie möglich zu fahren. Wettbewerb ist auch dabei: Wer schafft die meisten Kilometer? Wer stellt das beste Team, die beste Klasse, die beste Kommune? „Markkleeberg hat etwa 24.000 Einwohner, im vergangenen Jahr haben sich 183 Radfahrer eingetragen und über 41.000 Kilometer zurückgelegt“, berichtet Karin Bauer in "Taucha Kompakt" – ein ähnliches Ergebnis wünsche sie sich auch für Taucha.

Die größte Gruppe der Radler*innen in Taucha sind die Schülerinnen und Schüler. Deshalb steht die Sicherheit der Schulradwege im Mittelpunkt. Zum Start der Aktion gibt es daher am 2. Juni ab 17 Uhr eine Sternfahrt, organisiert vom ADFC und dem Klima-Bündnis Taucha, aus Merkwitz (Spielplatz in der Alten Salzstraße), Pönitz (Ecke Dorfstraße/Tauchaer Straße), Panitzsch (an der Brücke über die Parthe – Hauptstraße) und Sehlis (Sehliser Straße/Tresenweg) zum Tauchaer Markt. Dort werden dann gegen 18 Uhr die Stuntbiker der Mimotrails zu erleben und eine Rede zur Radwegesituation für Schüler*innen zu hören sein. Wir rufen alle Schüler*innen aus Taucha und aller Ortsteile, Eltern, und Engagierte auf: Setzt euch für bessere Schulradwege ein und fahrt mit!

Außerdem gibt es am 13. Juni von 15 bis 18 Uhr eine Bürgersprechstunde zum Radverkehr in Taucha. Geleitet wird sie von Tom Richter aus dem Fachbereich Bauwesen. Wer sich dafür interessiert, sollte sich anmelden: 034298 70117.

Abschlussveranstaltung am 24. Juni

Am 24. Juni werden ab 17 Uhr auf dem Markt in Taucha die besten Teilnehmer*innen und Teams mit Preisen ausgezeichnet.

 


https://leipzig.adfc.de/neuigkeit/sternfahrt-und-stadtradeln-in-taucha

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

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    Ja. Einen Musterkaufvertrag für den privaten Kauf von Gebrauchträdern finden Sie hier. Darin werden persönliche Daten von Verkäufer*in und Käufer*in sowie Details zum Fahrrad und zum Kaufpreis festgehalten.

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    Radwege müssen benutzt werden, wenn dies durch entsprechende Beschilderung angeordnet ist. Sobald Sie auf einem Radweg ein Schild mit weißem Fahrrad auf blauem Grund sehen, müssen Sie zwingend den Radweg benutzen. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Radweg handelt, der vom Fußweg getrennt ist, oder um einen gemeinsam genutzten Weg. Es besteht Radwegbenutzungspflicht.

     

    Ohne blaues Schild haben Sie die freie Wahl, ob Sie Fahrbahn oder Radweg benutzen möchten.

     

    Sind Radwege mit Benutzungspflicht nicht nutzbar (Wurzeln, Schnee und Eis, Blätter, Scherben etc.), kann auf die Fahrbahn ausgewichen werden. Ein Ausweichen auf den Gehweg ist allerdings tabu.

     

    In unserem Dossier zur Radwegbenutzungspflicht gibt es weitere Informationen zum Thema und zur Projektgruppe des ADFC, die sich mit der Überprüfung der Benutzungspflicht von Radwegen beschäftigt.

  • Dürfen Radwege in beide Richtungen befahren werden?

    Nein. Sind auf beiden Straßenseiten Radwege vorhanden, dürfen Sie im Regelfall nur den Radweg benutzen, der in Ihrer Fahrtrichtung rechts liegt. Anderenfalls sind Sie als Geisterfahrer*in auf dem Radweg unterwegs.

     

    Ausnahmen sind erlaubt, wenn der Radweg durch zusätzliche Beschilderung in beide Richtungen frei gegeben ist.

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