Förderantrag für E-Lastenräder beim BMUV bis zum 29. Februar 2024 stellen

Ihr arbeitet in einem kommunalen oder privaten Unternehmen, in der Verwaltung, einem Verein oder Verband? Dann könnt ihr noch bis zum 29. Februar die Anschaffung von E-Lastenfahrrädern vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördern lassen.

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Für ausgiebige Probefahrten steht eine in Sachsen sonst kaum vorhandene Auswahl an unterschiedlichen Modellen zum Beispiel bei den Leipziger Lastenradexpert*innen von rad3 bereit, denn sie sagen selbst, dass ein Lastenrad vor dem Kauf unbedingt getestet werden muss. © Bastian Steinbach

Erfreuliche Neuigkeiten für den kommunalen Klimaschutz erreichen uns über das Büro von Dr. Paula Piechotta: Förderanträge für E-Lastenräder können wieder entgegengenommen werden. Nach einer zwischenzeitlichen Antrags- und Bewilligungspause können nun noch bis zum 29. Februar 2024 Förderanträge beim Bundesumweltministerium (BMUV) digital unter dem folgenden Link eingereicht werden: https://fms.bafa.de/BafaFrame/kleinserienel. Dem Antrag beigefügt werden müssen das Angebot des anzuschaffenden E-Lastenfahrrads und eine Beschreibung des Einsatzzweckes. 

Gefördert wird die Anschaffung von E-Lastenrädern oder -anhängern in kommunalen Unternehmen und Verwaltungen, Vereinen und Verbänden sowie privaten Unternehmen. Das Programm zielt drauf ab, Feinstaub und Stickoxide sowie Lärmemissionen in Städten zu reduzieren. Die Höhe der Förderung kann sich auf bis zu 25 Prozent der Anschaffungskosten und maximal 2500 Euro belaufen. Die Mittel werden in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen bereitgestellt. 

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 15. November 2023 hatte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) zunächst eine Antrags- und Bewilligungspause für alle Förderprogramme des Klima- und Transformationsfonds (KTF) verhängt. So auch für das Förderprogramm E-Lastenfahrradrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative (KNI). Diese Pause wurde nun aufgehoben.

Weitere Informationen gibt es unter: https://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/E-Lastenfahrrad/e-lastenfahrrad_node.html


https://leipzig.adfc.de/neuigkeit/foerderantrag-fuer-e-lastenraeder-beim-bmuv-bis-zum-29-februar-2024-stellen

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

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    Ja. Einen Musterkaufvertrag für den privaten Kauf von Gebrauchträdern finden Sie hier. Darin werden persönliche Daten von Verkäufer*in und Käufer*in sowie Details zum Fahrrad und zum Kaufpreis festgehalten.

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    Radwege müssen benutzt werden, wenn dies durch entsprechende Beschilderung angeordnet ist. Sobald Sie auf einem Radweg ein Schild mit weißem Fahrrad auf blauem Grund sehen, müssen Sie zwingend den Radweg benutzen. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Radweg handelt, der vom Fußweg getrennt ist, oder um einen gemeinsam genutzten Weg. Es besteht Radwegbenutzungspflicht.

     

    Ohne blaues Schild haben Sie die freie Wahl, ob Sie Fahrbahn oder Radweg benutzen möchten.

     

    Sind Radwege mit Benutzungspflicht nicht nutzbar (Wurzeln, Schnee und Eis, Blätter, Scherben etc.), kann auf die Fahrbahn ausgewichen werden. Ein Ausweichen auf den Gehweg ist allerdings tabu.

     

    In unserem Dossier zur Radwegbenutzungspflicht gibt es weitere Informationen zum Thema und zur Projektgruppe des ADFC, die sich mit der Überprüfung der Benutzungspflicht von Radwegen beschäftigt.

  • Dürfen Radwege in beide Richtungen befahren werden?

    Nein. Sind auf beiden Straßenseiten Radwege vorhanden, dürfen Sie im Regelfall nur den Radweg benutzen, der in Ihrer Fahrtrichtung rechts liegt. Anderenfalls sind Sie als Geisterfahrer*in auf dem Radweg unterwegs.

     

    Ausnahmen sind erlaubt, wenn der Radweg durch zusätzliche Beschilderung in beide Richtungen frei gegeben ist.

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