Erfolgreicher Aktionstag für Pop-up Radwege

 

Der Aktionstag für Pop-up Radweg zeigte: Es braucht mehr schnelle Pop-up Bikelanes und die vor allem dauerhaft! Radfahrer*innen gehen im Alltagsverkehr viel zu leicht unter. Wir bleiben dran, dass dieser Tag nicht temporär bleibt. #MehrPlatzfuersRad

 

Der Pop-up Radweg zum Aktionstag am Ranstädter Steinweg
Der Pop-up Radweg zum Aktionstag am Ranstädter Steinweg © Anne-K. Hutschenreuter

Der 10. März galt ein wichtiger Tag für die beteiligten Leipziger Verbände und Initiativen, um den Leipziger*innen eigenhändig sichere Pop-up-Radwege an. Zu den Initiatoren des Aktionstages gehörten der ADFC Leipzig und der Ökolöwe. Rosalie Kreuijer, stellvertretende Vorsitzende des ADFC Leipzig macht die Beweggründe des Aktionsbündnis klar: „Berlin hat uns gezeigt, wie man in der Coronazeit schnell neue Radspuren entstehen lassen kann. Wir wollen diesem Vorbild folgen. Immer mehr Menschen steigen aufs Rad um, denn Radfahren ist gesund, klimafreundlich, leise, billig, entspannend und macht Spaß!“ Während des Aktionstags am 10. März konnten Leipzigs Radfahrer*innen an den elf Stationen im gesamten Stadtgebiet testen, wie es sich anfühlt, auf einem sicheren Radweg unterwegs zu sein. Damit das Verkehrsamt diese Radwege schnell und dauerhaft einrichtet, hat der Ökolöwe die Petition „Pop-up-Radwege für Leipzig“ gestartet.

Gegen 18 Uhr endete der Aktionstag und wurde als ein voller Erfolg wahrgenommen. Wir freuten uns über so viele nach oben gestreckte Daumen und lieben Worte von all den Radfahrer*innen, für die wir heute den roten Teppich ausgerollt haben. Der Tag zeigte: Es braucht mehr Pop-up Bikelanes und die vor allem dauerhaft! An elf Stationen war zu sehen wie oft Radfahrer*innen im Alltagsverkehr untergehen, von parkenden Autos blockiert werden und schutzlos dem Verkehr ausgeliefert sind. Besonders Kinder, ältere und auf dem Rad nicht so sichere Menschen benötigen diesen Schutz dringend. Stressfrei und #ZügigSicherBequem könnte so einfach sein - wir haben es dank den zahlreichen Initiativen gesehen. Doch wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass dieser Tag nicht temporär bleibt.

Einen ersten Vorstoß gibt uns an diesem Tag Christoph Waack (Radverkehrsbeauftragter der Stadt Leipzig) mit einem Statement zum Ranstädter Steinweg. "Der Radfahrstreifen ist im Rahmen des 'Aktionsprogramms Radverkehr 2021/22' vorgesehen. Ich gehe davon aus, dass bis spätestens Ende 2022 an dieser Stelle der Radfahrstreifen installiert ist", so Waack. Ebenso profitiert die Johannisallee (angemeldet von BUND Leipzig) von Aktionsprogramm. Viele Stationen und Schwerpunkte des Aktion (angemeldet von Thomasn Gentsch) stages wie zum Beispiel die Käthe-Kollwitz-Straße (angemeldet von Greenpeace Leipzig), Erich-Zeigner-Allee und Karl-Heine-Straße (angemeldet von Schule Karl-Heine-Straße / Volker Holzendorf) oder auch Rödelstraße werden jedoch noch einige Jahre auf sichere Radverkehrsanlagen warten müssen oder sind wie zum Beispiel die Zschochersche Straße (angemeldet von Kolara und ADFC Leipzig) nicht im Hautpnetz Rad vorgesehen. Aus diesem Grund wollen wir uns umso stärker für schnelle, kurzfristige Lösungen wie Pop-up Radwege einsetzen, um den Anschluss an die Verkehrswende bis 2025 nicht zu verpassen!

 


https://leipzig.adfc.de/neuigkeit/erfolgreicher-aktionstag-fuer-pop-up-radwege

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    Ohne blaues Schild haben Sie die freie Wahl, ob Sie Fahrbahn oder Radweg benutzen möchten.

     

    Sind Radwege mit Benutzungspflicht nicht nutzbar (Wurzeln, Schnee und Eis, Blätter, Scherben etc.), kann auf die Fahrbahn ausgewichen werden. Ein Ausweichen auf den Gehweg ist allerdings tabu.

     

    In unserem Dossier zur Radwegbenutzungspflicht gibt es weitere Informationen zum Thema und zur Projektgruppe des ADFC, die sich mit der Überprüfung der Benutzungspflicht von Radwegen beschäftigt.

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    Nein. Sind auf beiden Straßenseiten Radwege vorhanden, dürfen Sie im Regelfall nur den Radweg benutzen, der in Ihrer Fahrtrichtung rechts liegt. Anderenfalls sind Sie als Geisterfahrer*in auf dem Radweg unterwegs.

     

    Ausnahmen sind erlaubt, wenn der Radweg durch zusätzliche Beschilderung in beide Richtungen frei gegeben ist.

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