Ein Eiffelturm geht in der Stadt um...

 

Das Bündnis „Leipzig fürs Klima“ hat für den 5. März 2021 den Eiffelturmtag ausgerufen. Geplant sind vielfältige Aktionen rund um den Eiffelturm als Symbol für das Pariser Klimaschutzabkommen. Wir fordern: Mehr Platz fürs Rad!

 

Am 5. März ist Eiffelturmtag. Wir bringen ihn symbolisch auf die Straßen
Am 5. März ist Eiffelturmtag. Wir bringen ihn symbolisch auf die Straßen © Anne Schumann

Als Teil des Bündnisses "Leipzig fürs Klima" hat der ADFC heute den Eiffelturm auf Leipzigs Straßen gebracht. Er steht damit symbolisch für das Pariser Klimaschutzabkommen, zu dem sich die Staatengemeinschaft dazu bekannt haben, die größtmöglichen Anstrengungen zu unternehmen die Erderhitzung bei 1,5°C zu stoppen. In der von "Parents for Future" initiierten Aktion wurde der Eiffelturm bereits per Rad nach Brüssel gefahren, um die Umsetzung der Ziele des Pariser Klimaabkommens anzumahnen. Auch Leipzig muss seinen Beitrag leisten und deutlich Treibhausgasemissionen senken. Deshalb soll der Eiffelturm in dieser Woche an verschiedenen Stellen in Leipzig sichtbar machen, welche Maßnahmen zur Senkung der CO2-Emmissionen im Energie- und Klimaschutzprogramm 2030 benannt, umgesetzt und mit finanziellen Mitteln ausgestattet werden müssen.

„Wir fordern Mehr Platz fürs Rad, Verkehrsflächen dürfen nicht nur dem motorisierten Individualverkehr vorbehalten sein, sondern müssen für ressourcenschonende und CO2-neutrale Mobilität zur Verfügung gestellt werden, wie z.B. Rad- und Fußverkehr. Nur so kann der Radverkehrsanteil steigen und somit der CO2-Ausstoß verringert werden“ nimmt der ADFC Stellung. Beispielhaft wurde der Eiffelturm vom ADFC an der Jahnallee, am Dittrichring und an der Harkortstraße errichtet. An diesen wichtigen Verkehrsachsen herrscht seit Jahren Handlungsbedarf, es sind keine Radverkehrsanlagen vorhanden, Radfahrer*innen weichen auf den Gehweg aus, weil sie sich nicht auf die Straße trauen. An diesen Stellen muss eine Fahrspur dem Radverkehr gewidmet werden, am besten mit Pollern vom Autoverkehr getrennt, um sicheres Radfahren zu gewährleisten.

Eine jährliche Investition von 35 € pro Einwohner*in in die Fahrradinfrastruktur, wie sie der ADFC Leipzig fordert, soll es ermöglichen, Mobilität für Leipzigs Bürger*innen zukunftsgerecht zu gestalten. Diese Investition kommt nicht nur den Fahrradfahrenden zugute sondern allen Bürger*innen, z.b. durch die Verringerung von Lärmemissionen. Die Verkehrswende ist ein wichtiger Baustein, CO2-Emissionen zu verringern und die Ziele von Paris zu erreichen.

 

Hintergrund zur Aktion:

Am 11. Januar 2021 hatten sich unter dem Namen „Leipzig fürs Klima“ mehr als 20 Leipziger Klimagruppen zusammengeschlossen und einen offenen Brief an Oberbürgermeister Burkhard Jung und die Vorsitzenden der Ratsfraktionen verfasst. In dem „Forderungsschreiben der Leipziger Klimagruppen“ forderte das Bündnis deutlich mehr Engagement im Klimaschutz und die Einhaltung des Pariser Abkommens durch die Stadt. Angesichts des bereits im Oktober 2019 ausgerufenen Klimanotstands stehe „das bisherige Tempo, in dem die Stadtverwaltung die Ratsbeschlüsse umsetzt, in keinem angemessenen Verhältnis zur Dringlichkeit des Handelns, das die Klimakrise erfordert“, so die Grundaussage des offenen Briefs.

Bastelanleitungen zum Bau von Eiffeltürmen stehen zum Download bereit unter
https://leipzigfuersklima.de/

Forderungen online unter
https://leipzigfuersklima.de/forderungen-leipziger-klimagruppen/


https://leipzig.adfc.de/neuigkeit/ein-eiffelturm-geht-in-der-stadt-um

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Häufige Fragen von Alltagsfahrern

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    Radwege müssen benutzt werden, wenn dies durch entsprechende Beschilderung angeordnet ist. Sobald Sie auf einem Radweg ein Schild mit weißem Fahrrad auf blauem Grund sehen, müssen Sie zwingend den Radweg benutzen. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Radweg handelt, der vom Fußweg getrennt ist, oder um einen gemeinsam genutzten Weg. Es besteht Radwegbenutzungspflicht.

     

    Ohne blaues Schild haben Sie die freie Wahl, ob Sie Fahrbahn oder Radweg benutzen möchten.

     

    Sind Radwege mit Benutzungspflicht nicht nutzbar (Wurzeln, Schnee und Eis, Blätter, Scherben etc.), kann auf die Fahrbahn ausgewichen werden. Ein Ausweichen auf den Gehweg ist allerdings tabu.

     

    In unserem Dossier zur Radwegbenutzungspflicht gibt es weitere Informationen zum Thema und zur Projektgruppe des ADFC, die sich mit der Überprüfung der Benutzungspflicht von Radwegen beschäftigt.

  • Dürfen Radwege in beide Richtungen befahren werden?

    Nein. Sind auf beiden Straßenseiten Radwege vorhanden, dürfen Sie im Regelfall nur den Radweg benutzen, der in Ihrer Fahrtrichtung rechts liegt. Anderenfalls sind Sie als Geisterfahrer*in auf dem Radweg unterwegs.

     

    Ausnahmen sind erlaubt, wenn der Radweg durch zusätzliche Beschilderung in beide Richtungen frei gegeben ist.

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    Der Austritt erfolgt schriftlich per Post oder per Mail. Es reicht ein formloses Schreiben spätestens 4 Wochen vor Ablauf der jährlichen Verlängerung der Mitgliedschaft.

     

    Wenn das Jahr der Mitgliedschaft (nicht das Kalenderjahr) dem Ende entgegengeht, erhält jedes Mitglied einen Brief mit dem neuen Mitgliedsausweis und der Zahlungsaufforderung. Es kann auch dann noch gekündigt werden.

     

    Gründe für eine Kündigung müssen uns nicht mitgeteilt werden. Gern nehmen wir aber zur Verbesserung unserer Arbeit Feedback entgegen.

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