Die Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" startet wieder

 

Bereits zum 21. Mal findet in diesem Jahr die Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ (MdRzA) statt. Ab dem 1. Mai 2022 können Berufstätige wieder Kilometer sammeln, Teams bilden und an Gewinnspielen teilnehmen. Kilometer im Homeoffice zählen auch!

 

 Mit dem Rad zur Abeit 2022 - die Mitmachaktion von ADFC und AOK
Mit dem Rad zur Abeit 2022 - die Mitmachaktion von ADFC und AOK © ADFC / AOK

Es geht wieder los. Seit über 20 Jahren heißt es im Sommer „Mit dem Rad zur Arbeit“. Zum ersten Mal fand die Aktion bereits im Jahr 2001 als regionaler Pilotversuch mit immerhin 828 Teilnehmenden im bayerischen Günzburg statt. Seitdem ist viel passiert und so sind zwischenzeitlich bundesweit über 250.000 Berufstätige dabei. Die diesjährige Auftaktveranstaltung fand am 29. April 2022 im Camp David Sport Resort in Rackwitz, am Schladitzer See statt. Im Fokus der Pressekonferenz und einer Talkrunde standen die Vorteile des Fahrradpendelns für Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen sowie für die Gesellschaft. Neben Vertretern von AOK und der sächsischen Landesregierung nahm auch der stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende Christian Tänzler an der Veranstaltung teil. Das Potenzial des Radverkehrs ist groß: „In diesen krisengeschüttelten Zeiten kann das Fahrrad ein echter Lichtblick sein: klimafreundlich, gesund und kostengünstig", so Tänzler.

Gesundheit, Spaß, Klima, Geldbeutel – es gibt viele gute Gründe, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Für eine Zusatzmotivation sorgt auch in diesem Jahr wieder die gemeinsame Aktion von AOK und dem ADFC. Ab sofort könen sich Berufstätige unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de für die Aktion registrieren und im Aktionszeitraum vom 1. Mai bis zum 31. August 2022 Kilometer sammeln – Ziel ist es an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Dabei spielt es keine Rolle, ob allein oder im Team gestrampelt wird. Mit ein wenig Glück belohnen zahlreiche Gewinnchancen die erradelten Kilometer und frohlocken mit Preisen wie Fahrräder, Zubehör, Versicherungsschutz und vielem mehr. Ein besonderer Schwerpunkt in diesem Jahr bildet die Zusammenarbeit mit dem ADFC-Projekt „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber", denn über 200 Unternehmen und Behörden haben schon auf den Fahrradtrend reagiert und sich vom ADFC als fahrradfreundlicher Arbeitgeber zertifizieren lassen. Top!

Wer sich, seiner Gesundheit und der Umwelt etwas Gutes tun möchte, steigt aufs Rad und schließt sich der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" an.

Weitere Informationen gibt es unter: https://www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/sachsen-thueringen/

 


https://leipzig.adfc.de/neuigkeit/die-aktion-mit-dem-rad-zur-arbeit-startet-wieder

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Welche Vorteile habe ich durch eine Mitgliedschaft im ADFC?

    Sie haben zahlreiche konkrete Vorteile. Sie erhalten:

     

    • eine Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung für Rad- und Fußverkehr sowie ÖPNV
    • kostenlose Rechtsberatung
    • die deutschlandweite ADFC-Pannenhilfe
    • zahlreiche Vergünstigungen, bspw. bei CarSharing- und BikeSharing-Angeboten
    • Rabatte in ausgewählten Fahrradläden
    • Rabatte auf ADFC-Angebote, bspw. bei Vorträgen und Radtouren
    • das Mitgliedsmagazin "Radwelt" regelmäßig zugestellt

     

    Durch eine Mitgliedschaft unterstützen Sie den ADFC, sich für die Interessen von Radfahrenden und für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einzusetzen und Einfluss auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene zu nehmen.

    Überzeugt? Hier geht es zum Beitrittsformular.

  • Wann kommt das Radtourenprogramm heraus und wo finde ich es?

    Das Programm erscheint jedes Jahr im Frühling und ist in der Geschäftsstelle oder auch online auf unserer Website erhältlich. Außerdem wird es über culturtraeger in Leipzig verteilt.

  • Gibt es vom ADFC einen Musterkaufvertrag für den Privatkauf eines gebrauchten Fahrrads?

    Ja. Einen Musterkaufvertrag für den privaten Kauf von Gebrauchträdern finden Sie hier. Darin werden persönliche Daten von Verkäufer*in und Käufer*in sowie Details zum Fahrrad und zum Kaufpreis festgehalten.

  • Muss ich zwingend auf dem Radweg fahren?

    Radwege müssen benutzt werden, wenn dies durch entsprechende Beschilderung angeordnet ist. Sobald Sie auf einem Radweg ein Schild mit weißem Fahrrad auf blauem Grund sehen, müssen Sie zwingend den Radweg benutzen. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Radweg handelt, der vom Fußweg getrennt ist, oder um einen gemeinsam genutzten Weg. Es besteht Radwegbenutzungspflicht.

     

    Ohne blaues Schild haben Sie die freie Wahl, ob Sie Fahrbahn oder Radweg benutzen möchten.

     

    Sind Radwege mit Benutzungspflicht nicht nutzbar (Wurzeln, Schnee und Eis, Blätter, Scherben etc.), kann auf die Fahrbahn ausgewichen werden. Ein Ausweichen auf den Gehweg ist allerdings tabu.

     

    In unserem Dossier zur Radwegbenutzungspflicht gibt es weitere Informationen zum Thema und zur Projektgruppe des ADFC, die sich mit der Überprüfung der Benutzungspflicht von Radwegen beschäftigt.

  • Dürfen Radwege in beide Richtungen befahren werden?

    Nein. Sind auf beiden Straßenseiten Radwege vorhanden, dürfen Sie im Regelfall nur den Radweg benutzen, der in Ihrer Fahrtrichtung rechts liegt. Anderenfalls sind Sie als Geisterfahrer*in auf dem Radweg unterwegs.

     

    Ausnahmen sind erlaubt, wenn der Radweg durch zusätzliche Beschilderung in beide Richtungen frei gegeben ist.

Bleiben Sie in Kontakt